Landestitel für BV Drömling

Badminton: U19-Team aus Danndorf wird Mannschaftsmeister

DANNDORF. Sie haben es geschafft! Die Badminton-Talente des BV Drömling nutzten ihren Heimvorteil und holten zum zweiten Mal nach 2001 die Niedersächsische U19-Mannschafts-Meisterschaft in den Nordkreis.

Von der Vorbereitung bis zum Titelgewinn durchlebten die Danndorfer jedoch ein Wechselbad der Gefühle. Im Vorfeld wurde die Mannschaft als Topfavorit auf den Titel gehandelt. Am Mittwoch vor dem Turnier meldeten sich dann jedoch 4 der 6 Stammspieler verletzt ab. Vorbildlich präsentierte sich Kapitän Fabian Dittmann, der sich trotz Verletzung sich zumindest für die Doppeldisziplinen zur Verfügung stellte.

In den Gruppenspielen siegte das BV-Team zum Auftakt gegen die SG Pennigsehl/Liebenau mit 5:3. So reichte im zweiten Spiel bereits ein Unentschieden gegen den VfL Stade. Die BV-Trainer Uwe Latussek und Robin Joop schonten daraufhin Niklas Schydlo für das Halbfinale. Erstaunlich stark spielten gegen Stade die Ersatzspieler Kenneth Biesenbaum, Fabian Runkehl und Dana Wiedener auf. Biesenbaum konnte an der Seite von Yannik Joop sogar einen Punkt im zweiten Doppel zum erneuten 5:3-Sieg beisteuern.

Im Halbfinale war die SG Nenndorf/Jesteburg der Gegner. Wie so oft an diesem Tag sollte das zweite Doppel zum vorentscheidenden Spiel werden. Und hier behielten Yannik Joop/Niklas Schydlo die Nerven: Nach einem 19:21 gewannen sie noch mit 21:13, 21:17. Schydlo spielte nun wie entfesselt und brachte auch noch das dritte Einzel mit 14:21, 21:14 und 21:19 zum 6:2-Endstand nach Hause.

Im Endspiel kam es zu einer Neuauflage des Vorjahresfinals gegen den MTV Nienburg. BV-Teamchef Latussek entschied sich für eine Umstellung der Mannschaft – und seine Rechnung ging auf. Mit 23:21, 21:19 markierten Joop/Schydlo den vorentscheidenden Punkt. Da das erste Doppel mit Dittmann/Papendorf und die Einzel von Papendorf und Joop glatt in zwei Sätzen gewonnen wurden, genügte ein Satzgewinn des angeschlagenen Teamkapitäns Fabian Dittmann zur Entscheidung. Vorbildlich kämpfte Dittmann trotz Verletzung und siegte mit 21:16, 19:21 und 21:12 zum 5:3-Endstand – das war der Titel.  jut

Helmstedter Nachrichten, Dienstag, 13.03.2007

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