BSG Eutin verpasst das Halbfinale

NDMM U15 2006: Bericht aus Bahrdorf von Thies Wiediger

Bei der NDMM U15 in Bahrdorf (Niedersachsen) am 18./19.3. erreichte die Schülermannschaft der BSG Eutin den 6. Platz. Die qualifizierten Landesmannschaftsmeister aus den nördlichen 8 Bundesländern wollten sich die beiden Finalplätze mit der damit verbundenen Qualifikation für die DMM U15 sichern. Leider traten die Vertreter aus Bremen und Mecklenburg-Vorpommern nicht an, was zwei weiteren Vereinen aus Niedersachsen die Teilnahme ermöglichte. Da die Verbände aus Berlin und Brandenburg fusionierten, durften zwei Vertreter aus Berlin mitspielen. Der Hamburger Vertreter kam einfach nicht, sodass wir letztlich 7 Mannschaften waren, die auf zwei Gruppen verteilt wurden. Die ersten beiden jeder Gruppe spielten dann über Kreuz das Halbfinale wie auch die Dritt- und Viertplatzierten um die Plätze 5-8.

Wir waren in einer Gruppe mit dem Favoriten und Gastgeber BV Drömling und der BG Lehrer-Brandenburg Berlin sowie dem SV Eidelstedt aus Hamburg, für den kein Ersatz mehr gefunden wurde. In der anderen Gruppe spielten der MTV Nienburg (N), BC 82 Osnabrück (N), BG Pro Sport 24/Zehlendorfer TSV (B) und der SV Anhalt Bobbau (SA).

Das erste Spiel hatten wir gegen die Berliner Lehrer, was darüber entscheiden sollte, wer ins Halbfinale einzieht, da wohl beide Mannschaften gegen Drömling verlieren würden. Deshalb mussten wir eine Kampfaufstellung wählen, ohne dass wir die Gegner kannten. Wir wollten die Herrenspiele und das Mixed gewinnen. Begonnen wurde mit den beiden Herrendoppeln. Obwohl in beiden Spielen der Sieg möglich war, wirkten sowohl Moritz Freudenthaler/Jan Meyer im ersten als auch Florian Paasch/Kay Rosenbaum im zweiten Doppel müde und spielten lediglich mit, was eigentlich schon die Entscheidung brachte. Überraschend gewannen wir aber das Damendoppel mit Sinja Böttcher/Lisann Maahs. Vielleicht war ja doch noch was möglich. Moritz verlor anschließend das erste Einzel, während Florian das zweite sicher holte. Das Mädcheneinzel von Sina Nickel ging erwartungsgemäß an die Gegnerin, also Zwischenstand von 2:4. Wir setzten nun alles auf ein Unentschieden und wollten dann über ein besseres Satzverhältnis oder evetuell über ein besseres Spielpunkteverhältnis ins Halbfinale. Das Mixed von Jan und Sinja ging locker an uns, sodass es auf das dritte Einzel von Kay ankam. Den ersten Satz holte er sich zu 7, dann ein kleiner "Hänger" zu Beginn (1:6) des zweiten, dem er dauernd hinterherlief, sich aber trotzdem bei 11:14 nochmal zusammenriss und sich in die Verlängerung rettete, in der er seine Chancen ausließ und auch etwas Pech dazukam, Ergebnis 15:17. Im dritten Satz fehlte die Puste und Kay lag schnell mit 1:11 hinten, doch auf einmal fing er an zu kämpfen und kam Punkt um Punkt heran, verlor aber dann doch 11:15, sodass wir mit 3:5 verloren hatten und wahrscheinlich um die Plätze 5-7 spielen mussten. So kam es dann auch, dass Drömling sowohl gegen uns als auch gegen Berlin nicht mal einen Satz abgaben.
In der anderen Gruppe setzten sich Osnabrück und Bobbau durch.

Am Sonntag spielten wir zuerst gegen den zweiten Berliner Vertreter, Zehlendorf, die bis dahin alle Spiele 0:8 verloren hatten. Auch wir konnten uns mit diesem Ergebnis gegen sie durchsetzen, sodass wir gegen Nienburg um Platz 5 spielten. Es würde ein schweres Spiel werden, da die Gegner starke Herreneinzel und gute Damen hatten, also wollten wir die Herrendoppel, das Mixed und irgendeinen Zusatzpunkt holen. Am Anfang sah alles gut aus, beide Doppel gewannen den ersten Satz, doch dann kamen die Gegner besser ins Spiel und unsere ließen etwas nach, die Folge war ein 0:2 nach den Herrendoppeln, was die Gegner nach dem Mädchendoppel und -einzel auf ein 0:4 erhöhten. Leider gingen auch alle Jungeneinzel in zwei Sätzen an Nienburg, sodass wir lediglich den Mixedpunkt einfahren konnten und letztlich mit dem sechsten Platz von dieser Meisterschaft nach Hause fahren konnten. Wenn man bedenkt, dass wir eine recht junge und unerfahrene Mannschaft hatten und die Gegner mit Teilnehmern bei den Deutschen Meisterschaften aufwarten konnten, geht das Ergebnis in Ordnung, aber schade ist es natürlich trotzdem, so knapp am Halbfinale gescheitert zu sein. Gewonnen hat übrigens Drömling mit 8:0 im Halbfinale gegen Bobbau und 7:1 im Finale gegen Osnabrück, die sich ebenfalls mit 8:0 gegen die Berliner Lehrer durchsetzten. Wir wünschen natürlich beiden Vertretern bei der DMM U15 in Lübeck vom 5.-7. Mai Glück und Erfolg!

Danken möchte ich noch den Ersatzspielern Tanja Rosenbaum und Benjamin Kordts sowie der zweiten Betreuerin Ulrike Freudenthaler. Ein ganz großes Lob geht an den BV Drömling, der diese Meisterschaft wieder einmal zu einem Highlight für alle Spieler, Betreuer und Zuschauer hat werden lassen.

Thies Wiediger

Quelle: http://www.shbv.de/

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