Gruppe war zu gut besetzt

Badminton: Danndorfer schieden bei DM bereits in der Vorrunde aus Bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft U15 im Badminton scheiterte die Mannschaft des BV Drömling Danndorf im bayrischen Dillingen in der Vorrunde.

Beim Turnier der besten acht deutschen Vereinsmannschaften erwischten die Danndorfer eine schwere Gruppe und trafen gleich auf den mitfavorisierten Gastgeber TV Dillingen, den an drei gesetzten SV Fischbach sowie den 1. BV Mülheim.

Im Auftaktspiel gegen den hochmotivierten Gastgeber wurden die Danndorfer mit 0:8 überrollt. Im zweiten Gruppenspiel gegen den SV Fischbach, dessen Team hauptsächlich aus Schülern des Badmintongymnasiums Kaiserslautern besteht, gewannen die Danndorfer dann immerhin zwei Spiele. Danach war das Spiel gegen Mühlheim für das Erreichen des Halbfinals bedeutungslos. Dennoch gaben die Danndorfer noch einmal alles und standen kurz vor einem Überraschungserfolg. Sie erreichten gegen den Vizemeister Nordrhein-Westfalens ein 4:4-Unentschieden.

Die Punkte errangen das Mädchendoppel Linea Ruscher/Sarah Schilff, Sarah Schliff im Einzel, Dennis Friedenstab im dritten Jungeneinzel sowie das Mixed mit Yannik Joop und Linea Ruscher.

Im zweiten Jungendoppel verpassten Wolf-Dieter Papendorf und Peter Zwiauer einen Erfolg und damit den Siegpunkt für Danndorf nur ganz knapp. Nach gewonnenem Auftaktsatz verloren die beiden jedoch in drei Durchgängen.

Alles in allem waren die Trainer Iris Bardenhorst und Uwe Latussek mit der Leistung ihrer Schützlinge zufrieden und bewerteten die gesammelten Erfahrungen für die nächsten Aufgaben als äußerst wertvoll. Zur Mannschaft gehörten die Spieler Yannik Joop, Wolf-Dieter Papendorf, Dennis Friedenstab, Steffen Körtje, Peter Zwiauer, Oliver Engelmann, Sarah Schilff, Linea Ruscher und Sarah Korn.

Einen Meistertitel konnten der Ex-Danndorfer Hannes Roffmann und der Königslutteraner Alexander Ohk in der U19-Mannschaft des Gifhorner SV feiern. Ohk bekam im Halbfinale einen Ball ins Auge und war dadurch stark gehandicapt. Dennoch zeigte er bis zum Finale vollen Einsatz. Roffmann zeigte eine tadellose Leistung und konnte im Finale zwei der vier Gifhorner Siege erkämpfen. Bei Spiel- und Satzgleichstand gewannen die Niedersachsen mit lediglich 22 Punkten Vorsprung den Meistertitel gegen den bayrischen Meister SG Neubieberg/Ottobrunn.

Donnerstag, 13.05.2004 – Helmstedter Nachrichten

Eine Unterhaltung beginnen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.